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Erbschaftsteuer: Unternehmen marktgerecht bewerten!

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Den Mittelstand schonen – muss die Devise sein!

Durch die Erbschaftssteuer-Reform 2009 wurde die Bewertung von Betrieben verändert. Auch nichtbörsennotierte kleine und mittelständische Unternehmen und Familienunternehmen müssen mit dem sog. Verkehrswert bewertet werden. Sie müssen entweder ein (teures) Gutachten erstellen lassen oder das vereinfachte Ertragswertverfahren anwenden. Beide Bewertungsmethoden können zu ungerechtfertigt hohen Erbschaftsteuerbelastungen führen.

Bewertung berücksichtigt Besonderheiten nicht

Mittelständische Unternehmen und Familienunternehmen haben gegenüber den börsennotierten Großunternehmen meist gesellschaftsvertragliche und unternehmerische Besonderheiten.
Oft wird die freie Veräußerbarkeit der Gesellschaftsanteile in mittelständischen Unternehmen und besonders in Familienunternehmen gesellschaftsvertraglich eingeschränkt. Es sollen möglichst keine „fremden Dritte“ in das Unternehmen aufgenommen werden.
Auch wird im Mittelstand der Gewinn eher thesauriert, d. h. er verbleibt zur Eigenkapitalstärkung oder für Investitionen im Unternehmen. Beide Maßnahmen sind aus dem Gedanken der Nachhaltigkeit geboren statt kurzfristiger Gewinnmaximierung.
Das aktuelle Bewertungsrecht berücksichtigt beide Besonderheiten nicht. Derzeit wird dieser Nachteil durch die Verschonungsreglungen des Erbschaftsteuergesetzes ausgeglichen bzw. gemildert.
Nach dem Referentenentwurf des neuen Erbschaftsteuergesetzes werden die Verschonungsreglungen geringer ausfallen. D.h., die unrealistische Bewertung wird sich in barer Münze bei der Erbschaftsteuer niederschlagen.

Niedrige Zinsen führen zu überhöhten Verkehrswerten

Anstelle des teuren Gutachtens nutzen viele kleine und mittelständische Unternehmen das sog. vereinfachte Ertragswertverfahren für die Ermittlung des Verkehrswertes. Dabei wird, vereinfacht gesprochen, ein Kapitalisierungsfaktor aus dem Basiszinssatz der Deutschen Bundesbank hergeleitet.
Als das Verfahren 2008 entwickelt wurde, lag der Faktor bei 11, inzwischen liegt er bei 18,2. Denn je niedriger der Zins ist, desto höher ist der Faktor und damit der Wert des Unternehmens. Allein von 2014 auf 2015 stieg der so berechnete durchschnittliche Wert von Betrieben in Deutschland, ohne dass eine Änderung der Marktsituation dies auch nur in Ansätzen widerspiegelt, schreibt der DIHK.

Verschonung von Betriebsvermögen mildert das Problem

Im aktuellen Kabinettsentwurf zum Erbschaftsteuergesetz sollen die bisherigen Verschonungsregelungen eingeschränkt werden. Dadurch wird die Erbschaftsteuerbelastung p für kleine und mittelständische Unternehmen und für die Familienunternehmen zu einer existenzbedrohlichen Belastung. Aus Sicht der Steuerberater und der Verbände sollte der Gesetzgeber den Mut haben, das Problem an der Wurzel zu beheben und zugleich mit der Anpassung der Erbschaftsteuer eine Korrektur des Bewertungsgesetzes verabschieden.

Beschränkungen in der Verfügung über das Betriebsvermögen müssen bereits in der Bewertung berücksichtigt werden. Zudem muss der Kapitalisierungsfaktor so angepasst werden, dass selbst bei niedrigen Zinsen keine utopischen Verkehrswerte für Unternehmen entstehen.
Sprechen Sie als Mittelständler den Politiker Ihres Vertrauens auf diese Gesetzesänderung an. Schildern Sie ihm Ihre Bedenken hinsichtlich der Erbschaftsteuerbelastung. Vielleicht können wir gemeinsam den Gesetzgeber noch zum Einlenken bewegen.

Bei Fragen rund um die Unternehmensnachfolge, dem Erbrecht und der Erbschaftsteuer wenden Sie sich vertrauensvoll an Ihre Steuerkanzlei Uteschil. Wir beraten Sie gerne!

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